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Sie interessieren sich dafür, weshalb einige HiFi - Freunde auf Kabel der Marke XY schwören, während andere so etwas als Spinnerei abtun? Oder warum Besitzer von HiFi - Anlagen ihre Geräte an teuren Netzleisten betreibt, obwohl ihnen technisch / wissenschaftlich orientierte Menschen einen Vogel zeigen und ihnen zu verstehen geben, sie seien auf irgendwelchen Humbug hereingefallen und man hätte ihnen wieder einmal das Geld aus der Tasche gezogen? Nun, das würden wir auch gerne wissen, aber eine belastbare Antwort auf diese Fragen haben wir noch nicht gefunden - wohl gemerkt auf die Frage, weshalb beide Gruppen zu derart unterschiedlichen Überzeugungen gelangt sind. Zu diesem Themenkomplex gibt es verschiedene Theorien, die immer wieder irgendwo auftauchen und für erhitzte Gemüter sorgen. Wir wollen dazu kurz Stellung nehmen, soweit wir glauben dies vertreten zu können.
Dass wir dieses Thema überhaupt aufgreifen ist nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass immer wieder intelligente, besonnene, ernst zu nehmende und in HiFi - Angelegenheiten äußerst erfahrene, zum Teil durch ihre Berufe einschlägig vorgebildete Menschen mit einem hohen Maß an Überzeugungskraft behaupten:
Der Austausch eines NF - Kabels gegen ein anderes (besseres, teureres) KANN keine Auswirkung auf das Klangbild einer ansonsten unveränderten HiFi - Anlage haben, weil da im Klangbild nichts ist, was sich ändern würde. Zwar lassen sich mit heutigen hochsensiblen Messgeräten und Messmethoden bislang minimale Veränderungen im Signal nachweisen, welche jedoch weit unterhalb der Schwelle angesiedelt sind, die mit bloßem Ohr noch wahrgenommen werden könnte. Also MUSS die wahrgenommene Veränderung auf einer Sinnestäuschung des jeweils Wahrnehmenden beruhen, ausgelöst durch dessen Erwartungshaltung. Dies ist durch eine Reihe von Fake- und Blindtests eindeutig nachgewiesen worden.
Auch ist unsere Stellungnahme der Tatsache geschuldet, dass ebenso intelligente, besonnene, ernst zu nehmende und in HiFi - Angelegenheiten äußerst erfahrene, zum Teil durch ihre Berufe einschlägig vorgebildete Menschen mit einem hohen Maß an Überzeugungskraft behaupten:
Der Austausch eines NF - Kabels gegen ein anderes (besseres, teureres) HAT eine Auswirkung auf das Klangbild so mancher ansonsten unveränderten HiFi - Anlage. Warum das so ist, spielt zunächst keine Rolle. Mit Sinnestäuschung hat das nichts zu tun. Und die zu Beweiszwecken angeführten Blindtests, in denen Zuhörer sich reihenweise geirrt haben, waren fernab jeder üblichen Hörgewohnheiten und beinhalteten so viele grundlegende Fehler, dass sie nicht aussagekräftig sein KÖNNEN und somit lediglich in die Irre führen.
Die Ursache für die Existenz derart unversöhnlicher, aus Sicht der sie jeweils vertretenden Personen ebenso fundierter wie unumstößlicher Positionen, die sich scheinbar diametral gegenüber stehen und einander somit ausschließen müssten, liegt vermutlich darin begründet, dass beide Positionen zutreffend sind und somit beide Diskutanten Recht haben. Wie das...?
Wir vertreten eine Auffassung, die zugegebener Maßen auf Annahmen und Spekulationen beruht; sie lässt sich am Beispiel unserer Testanlage recht gut verdeutlichen. Die Geräte dieser Anlage sind häufig mit NF - Kabeln eines bestimmten Herstellers verbunden, mit denen wir sehr zufrieden sind. Allerdings verfügen wir auch über diverse NF - Kabel anderer Hersteller, mit denen wir ebenso gute, wenn bisweilen auch etwas andere Ergebnisse erzielen. Davon sprechen zu wollen, dass eines dieser Fabrikate grundsätzlich besser sei als das andere, wäre purer Unsinn...
...aber:
Wenn wir einen der beiden CD - Player aus der Tabelle (siehe Testanlage) mit einem der dort aufgeführten Vorverstärker und zwei der Endstufen mit den NF - Leitungen des Herstellers A verbinden, dann gelangen wir problemlos über die imaginäre Grenze. Verwenden wir statt dessen die NF - Kabel des Herstellers B, gelingt uns dieses nicht mehr.
Tauschen wir bei Verwendung der NF - Kabel des Herstellers B nun lediglich die Endstufen aus, so gelangen wir wieder über die imaginäre Grenze. Verwenden wir in dieser neuen Kombination jedoch einen anderen Vorverstärker, wird die imaginäre Grenze nicht mehr erreicht. Setzen wir nun wieder die Kabel des Herstellers A ein gilt dies ebenfalls. Warum das so ist, wissen wir nicht. Entscheidend bei dieser Betrachtung ist jedoch, dass wir den Unterschied (bezogen auf dieses Beispiel) niemals sofort erkennen. Erst nach einiger Zeit stellen sich Gefühle ein, die sich am ehesten mit Behagen oder Unbehagen umschreiben lassen. Mit kurzfristigem Hin- und Herschalten, wie dies bei üblichen Blindtests geschieht, sind diese Unterschiede nach unserer Überzeugung nicht zu erfassen.
Bei beiden genannten NF - Kabeln handelt es sich um ähnlich teure und aufwändige Konstruktionen. Beide genießen einen hervorragenden Ruf, beide verwenden nach Angaben der Hersteller das gleiche Leiter- und Isolationsmaterial bei ähnlichem Leitungsquerschnitt, beide werden richtungsgebunden angeschlossen, beide sind auf den ersten Blick kaum voneinander zu unterscheiden, beide können nicht selbst konfektioniert werden und beide finden sich nicht in den Auflistungen deutscher Testzeitschriften. Soviel zu den Gemeinsamkeiten. Nun könnte man annehmen, dass die in der Spezifikation genannten Kabelparameter stark voneinander abweichen, wodurch diese Kabel technisch nachvollziehbar klanglich irgend etwas bewirken könnten, aber dies ist nicht der Fall. Hinzu kommt, dass sie sich in so manchen Gerätekonfigurationen klanglich überhaupt nicht voneinander unterscheiden lassen. Der Verdacht liegt also nahe, einige der von uns verwendeten Geräte könnten übersensibel auf ihre jeweilige Verkabelung reagieren. Dies schließen wir aber ebenfalls aus, weil sie mit anderen Kabelsätzen anderer Hersteller mit deutlich abweichenden technischen Parametern klanglich überhaupt keine Reaktion zeigen.
Um noch einmal zu den Unterschieden im Klangbild zurück zu kehren: Mit den “falschen” NF - Kabeln in der jeweiligen Kette, die wir für das Beispiel heran gezogen haben, stellen sich - erst nach ein paar Minuten oder erst nach einer Viertelstunde - Irritationen ein, die mit üblichen Klangbeschreibungen nicht zu erfassen sind, die jedoch zunehmend so etwas wie Unlustgefühle oder eine Art innerer Unruhe erzeugen. Mit den “richtigen” Kabeln in dieser Kette stellen sich diese negativen Gefühle nicht ein, und es fällt uns selbst dann schwer die Anlage auszuschalten, wenn wir bereits viele Stunden Musik gehört haben. Der Vergleich findet also nicht unmittelbar zwischen den beiden Klangbildern statt, die sich auf Anhieb nicht unterscheiden lassen. Vielmehr scheint das Gehirn einige Zeit zu benötigen, bis es das Klangbild nach einer Reihe von Soll - Ist - Vergleichen als richtig akzeptiert und seine Vergleiche einstellt, wodurch sich das Behagen verstärkt. Oder es erkennt bei diesen Soll - Ist - Vergleichen “Unnatürlichkeiten”, fokussiert sich auf diese und verstärkt das Unbehagen. Dies ist wie bereits erwähnt weder mit Blindtests zu erkennen, bei denen oft schon nach wenigen Sekunden umgeschaltet wird, noch ist es mit vielen (auch teuren) HiFi - Anlagen überhaupt aufzuspüren, da diese nach einiger Zeit (zumindest in der Peripherie, in der sie betrieben werden) grundsätzlich Unbehagen erzeugen, so gut sie auf Anhieb auch klingen mögen. Das anhand von NF - Kabeln demonstrierte Beispiel lässt sich auf andere Einflussgrößen innerhalb unserer Testanlage sinngemäß übertragen.
Warum also könnte es sich so verhalten...?
Weil das, was hier den entscheidenden Schritt über die imaginäre Grenze hinweg bewirkt oder ermöglicht, sich nicht im Bereich EINZELNER, leicht nachvollziehbarer Parameter abspielt, und damit weder durch Messungen an Geräten noch durch den Tausch von Kabeln so ohne Weiteres erfasst, vorausgesehen oder hervorgerufen werden kann.
Viel eher treffen unserer Annahme nach mehrere verschiedene Einflussgrößen aufeinander, interagieren miteinander und beeinflussen sich auf subtile Weise gegenseitig. Was dann geschieht, spielt sich nachvollziehbar in der Innenwelt des Zuhörenden ab und ist damit so subjektiv, wie nur irgend etwas sein kann.
Aber warum reagieren dann unterschiedliche Menschen emotional in gleicher oder ähnlicher Weise vor einer solchen Musikanlage, mit der diese Grenze überschritten wurde? Weil sie - wie bei einem Liveauftritt mit akustischen Instrumenten in einem kleineren Veranstaltungsraum - auf Musik emotional gleich oder sehr ähnlich reagieren. Niemand achtet dort darauf, ob die Anblasgeräusche eines Saxophons stimmig und mit genügend Atem wiedergegeben werden, wie klar oder verwaschen ein Xylophon klingt, ob die Saiten des akustischen Basses konturiert genug wirken und ob der Korpus des Instrumentes lange genug nachschwingt, ob das mit dem Besen angeschlagene Becken metallisch genug erscheint, lange genug ausschwingt usw. Wozu auch? Es klingt eben wie es klingt. Treten die gleichen Interpreten einige Tage später in einem anderen Raum auf, dann klingt es vielleicht anders, aber das spielt für die Zuhörer keine große Rolle. Was sich in diesen Livekonzerten wie von selbst einstellt, ist eine bestimmte Atmosphäre die mit allen Sinnen wahrgenommen wird, ist Entspannung, ist Freude an der Musik, ist Genuss, ist pure Emotion, etwas, das die allermeisten HiFi - Anlagen trotz exzellenter Messwerte nicht transportieren können. Wer würde sich in der Atmosphäre eines Livekonzertes schon den Kopf über die Linearität des Frequenzganges am eigenen Hörplatz, über plastische Mitten oder hoch aufgelöste Oberwellenspektren den Kopf zerbrechen? Warum geschieht dies dann andauernd vor einer typischen HiFi - Anlage? Wir glauben nur aus einem einzigen Grund: Diese Anlage kann beim Zuhörer - selbst bei geschlossenen Augen und mit gutem Willen - nicht annähernd die Atmosphäre erzeugen, deretwegen wir üblicherweise in Livekonzerte gehen.
Falls eine Anlage diese Atmosphäre jedoch transportieren kann - meist hinsichtlich Größe der Abbildung und Lautstärke eingeschränkt - dann wird mit ihr die imaginäre Grenze überschritten, ganz egal wie unlinear deren Frequenzgang am Hörplatz, wie eingeschränkt die Übertragungsbandbreite einzelner Geräte, wie hoch die nichtlinearen Verzerrungen oder was auch immer in diesem Moment sein mögen. Ist das Gehörte dann trotz aller technischer Fehler noch als HiFi im Sinne des Wortes zu bezeichnen? Natürlich ist es das, gerade weil es mit dieser Anlage (fast) genau so klingt wie echt, losgelöst von irgendwelchen technischen Erwägungen. Fragen Sie sich im Gegenzug doch einmal: Erfüllt eine Musikanlage die Kriterien im Sinne des Wortes HiFi nur deshalb, weil ihre technischen Daten (fast) perfekt sind, wenn es trotzdem irgendwie unecht klingt und längerfristig keinen Spaß macht? Sehen Sie, genau das haben wir gemeint.
Das überschreiten der Grenze zu diesem Erlebnis geschieht bei unseren Testreihen übrigens nicht kontinuierlich und in kleinen Schritten, sondern meist unerwartet und nach langwierigen Versuchen, nicht selten bei scheinbar unbedeuten- den Veränderungen. Ein auch für uns ungewöhnliches Beispiel hierzu finden Sie am Ende des Textes. Wird an einer perfekt aufspielenden Kette dann zusätzlich wieder etwas geändert, und sei es auch nur eine Kleinigkeit, so kann der Effekt ebenso plötzlich wieder verloren gehen. Was dabei Zusätzliches geändert wurde, spielt keine große Rolle, die Auswirkungen auf die Wahrnehmung der Zuhörer sind vergleichbar und diese reagieren wiederum sehr ähnlich.
Der Tausch (z.B.) eines Lautsprecherkabels mag bei der einen Anlage, sollte sie auch noch so schlicht, edel, billig, teuer, aufwändig, simpel, messtechnisch gut, schlecht oder was auch immer sein, keinerlei klangliche Veränderung hervorrufen, weil das in dieser speziellen Konstellation zutreffende, komplexe Zusammenspiel und die Interaktionen irgendwelcher Parameter dies weder akustisch noch messtechnisch erkennbar werden lassen. Dies wäre eine zunächst durchaus positive Eigenschaft der Anlage, die für die Stabilität, die Unabhängigkeit von / die Unbeeinflussbarkeit durch derartige(n) Maßnahmen spräche. Spielt diese Anlage oberhalb der imaginären Grenze: Perfekt kombiniert oder einfach nur Glück gehabt! Tut sie es nicht (was unterstellt werden kann, sonst wäre das Kabel gar nicht erst ausgetauscht worden) besteht Handlungsbedarf.
Der Tausch (z.B.) eines Lautsprecherkabels mag bei einer anderen Anlage, sollte sie auch noch so schlicht, edel, billig, teuer, aufwändig, simpel, messtechnisch gut, schlecht oder was auch immer sein, sehr wohl eine Veränderung hervorrufen, weil das in dieser speziellen Konstellation zutreffende, komplexe Zusammenspiel und die Interaktionen irgendwelcher Parameter dies zumindest mit dem Gehör / Gefühl erkennbar werden lässt. Dies wäre ebenfalls eine zunächst durchaus positive Eigenschaft der Anlage, die für eine nutzbare Instabilität, eine Reaktionsfähigkeit auf / die Beeinflussbarkeit durch derartige(n) Maßnahmen spräche. Spielt diese Anlage oberhalb der imaginären Grenze: Perfekt kombiniert oder einfach nur Glück gehabt! Tut sie es nicht (was aus besagtem Grund zu erwarten ist) besteht ebenfalls Handlungsbedarf.
Dieser Zusammenhang könnte für die zugleich richtigen wie konträren Überzeugungen der Diskutanten zumindest einen Erklärungsansatz bieten und diese zukünftig etwas versöhnlicher stimmen. Wenn unterschiedliche Personen im Lauf der Jahre mit unterschiedlichen Anlagen und Vorgehensweisen zu verschiedenen Erfahrungen gelangen, so macht es keinen Sinn, der jeweils anderen Seite pauschal Ignoranz oder Selbsttäuschung zu unterstellen. Außerdem könnte dieser Zusammenhang darauf hinweisen, dass durch bloßes Verbessern technischer Parameter die unterstellten Ziele beider - in den eigenen vier Wänden Musik realistisch zu erleben - nicht oder nur mit extremem Aufwand zu erreichen sind. Die Aussagen so mancher HiFi - Freunde, sie könnten in einer beliebigen fremden Kette (z.B.) den Tausch eines Kabels gegen ein bestimmtes anderes Kabel nach wenigen Sekunden im A / B - Vergleich heraushören und darüber hinaus sogar beurteilen, ob dieses besser oder schlechter klingt, halten auch wir für absurd - eine überragende Fähigkeit im Übrigen, die schlagartig immer dann verloren geht, wenn diese HiFi - Freunde nicht mehr wissen können, welches Kabel sich gerade in der Kette befindet. Dies ändert jedoch nichts daran, dass andere HiFi - Freunde in der eigenen Kette sehr wohl zu unterscheiden wissen, welches (z.B.) ihrer Kabel im Einsatz ist.
Ob sich das, was sich durch die (unterstellten) Interaktionen irgendwelcher Parameter - und das ist aus unserer Sicht das Entscheidende - während der laufenden Musikwiedergabe in einer bestimmten Kette verändern könnte, auf der Ebene elektrischer Signale messen lässt, ohne den Effekt durch die Messung selbst zu Beeinflussen, wissen wir nicht. Die Messbarkeit der Veränderung des akustischen Signals am Hörplatz, ausgelöst zum Beispiel durch den bloßen Austausch eines Unterstellfußes unter einem Gerät gegen einen anderen, halten wir dagegen für gegeben, sind dazu jedoch nicht in der Lage. Hingegen halten wir es nach unserem derzeitigem Wissensstand für völlig ausgeschlossen, dass irgend jemand regelmäßig zutreffende Vorhersagen machen könnte, wodurch - genau - sich besagter Effekt in einer fremden Anlage in gleicher Weise und ohne langwierige Versuche gezielt hervorrufen ließe. Damit derartige Verän- derungen überhaupt wahrgenommen werden können, müssen ohnehin einige Grundbedingungen erfüllt sein (siehe Philosophie), sonst bleiben Versuche dieser Art ein hoffnungsloses Unterfangen.
Aber wie gesagt, bei all dem handelt es sich um einen rein spekulativen Erklärungsansatz aufgrund von Annahmen.
Zur Erinnerung: Ich selbst habe in meinem Leben nur wenige HiFi - Anlagen gehört, die oberhalb der imaginären Grenze spielten, für deren Einstandpreis man jedoch problemlos ein hübsches Einfamilienhaus im Grünen hätte erstehen können. Ebenso habe ich mehrfach Anlagen gehört, die ebenso oberhalb der imaginären Grenze zu spielen in der Lage waren, für deren Gegenwert man bestenfalls einen gebrauchten Kleinwagen hätte kaufen können. Daraus ergeben sich einige interessante Fragen:
Was genau hatten oder taten denn diese ansonsten grundverschiedenen HiFi-Anlage, die unter völlig unterschiedlichen Bedingungen allesamt oberhalb der Grenze zu spielen in der Lage waren, was unzählige andere moderne und teure HiFi- Anlagen, die diese Grenze keinesfalls überschreiten, nicht haben oder tun können, das mit Messmethoden objektiv nachweisbar wäre?
Nichts von dem wir nach heutigem Stand auch nur annähernd wüssten, was es sein könnte.
Woran - außer am Klangbild - lässt sich erkennen oder gar voraussagen, ob eine Anlage oberhalb der imaginären Grenze zu spielen in der Lage ist oder sein wird?
Ebenfalls an nichts, das wir Ihnen an die Hand geben könnten.
Was kann ein HiFi - Freund tun, um ebenfalls zu einer solch faszinierenden Anlage im eigenen Hörraum zu gelangen?
Geduldig und im Rahmen seiner räumlichen, zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten nach ihr suchen, so lange, bis er sie gefunden zu haben glaubt. Danach könnte er diese Anlage ausleihen, probeweise und weitestgehend unverändert im eigenen Hörraum installiert, und mit etwas Feinarbeit und Glück............
Was könnte ein HiFi - Freund in der Zwischenzeit tun, bis er diese Anlage irgendwann findet?
Er könnte all das in Ordnung bringen, vorbereiten oder anschaffen (Raumakustik, Netzversorgung, Aufstellung), was den - letztlich alles entscheidenden - Hörtest im eigenen Hörraum aufgrund irgendwelcher Irritationen oder Störungen von außen erschweren oder das Erreichen des ersehnten Klangbildes gar völlig unmöglich machen könnte. Dies käme der bereits vorhandenen Anlage sehr zugute, in sofern wäre es keine Zeit- und Geldverschwendung, und es bestünde für ihn immerhin eine reelle Chance, keine anderen Geräte mehr zu benötigen.
Wodurch kann ein HiFi - Freund sicher herausfinden, ob seine Anlage noch unterhalb..., oder bereits oberhalb der imaginären Grenze spielt?
Das muss er nicht erst herausfinden, er weiß es ganz genau und es ist ihm ständig (meist schmerzlich) bewusst...
Hier nun das versprochene Beispiel, das uns selbst sehr überrascht hat und das die Komplexität der Zusammenhänge verdeutlichen kann: Vor einiger Zeit hatte sich einer unserer HiFi - Freunde in Lautsprecher “verliebt” (siehe Foto), die weder er noch wir jemals zuvor irgendwo gehört hatten...
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