__________________________________________________________________________________________________________________________

                                                                                                            TESTANLAGE                                                                       __________________________________________________________________________________________________________________________

 

Anlage-W8

 

Diese Momentaufnahme zeigt unsere Testanlage bei der Erprobung einer Kette. Die Variablen tauschen wir zu Testzwecken jeweils aus. Sie sehen gerade: 

Audio Sculpture Lecteur  (CD - Player)

Brinkmann Calvin  (Vorverstärker)

Sugden Master Class AA  (Endstufen)

 Magnan V i / Reference  (NF / LS - Kabel)  

Über die imaginäre Grenze (siehe Philosophie) zu gelangen, war uns in dieser Konstellation zu keinem Zeitpunkt möglich.

Zu den Konstanten der Testanlage gehören u.a. das HOLOGRAPH Lautsprechersystem, zwei Tieftonmodule zum Betrieb der Eckhörner und das veränderbare Rack - System, für das wir sämtliche Drehteile selbst fertigen. Auf diese Weise  können beliebige Abstände zwischen den einzelnen Ebenen realisiert werden.

 

Die Anlage eignet sich natürlich dazu, mit ihr einfach nur Musik zu hören, entspannt, stundenlang und in nahezu beliebiger Lautstärke, ohne ihre Zuhörer vorzeitig zu ermüden oder zu überfordern - es sei denn, durch gesundheitsgefährdende Pegel, falls diese zu Demon- strationszwecken einmal kurz abgerufen werden. Das können andere HiFi-Anlagen auch, in sofern ist das nichts Besonderes.

Uns dient diese Anlage in erster Linie zu dem Zweck, kleinste klangliche Nuancen aufzuspüren, die sich durch jedwede Veränderungen an eben dieser Anlage ergeben können, sei es nun durch den Austausch einer Komponente, das Wechseln eines Kabels oder durch das bloße Umdrehen - oder auch nur durch die etwas andere Positionierung - eines unter ein Gerät gestellten Spikes. Diese Fähigkeit wiederum setzt voraus, dass die gesamte Peripherie keinerlei vermeidbare störende Einflussgrößen mehr aufweist, die derart winzige klangliche Veränderungen maskieren oder gar völlig verdecken können.

Die Voraussetzungen hierzu wurden geschaffen, und es spielt für das klangliche Erlebnis - selbst bei gehobenen Ansprüchen - keine sonderlich große Rolle mehr, welche Komponenten hier zum Einsatz kommen. Mit einem anderen Verstärker in der Kette klingt es dann eben etwas anders, für den einen Hörer marginal gefälliger, für den nächsten Hörer minimal weniger angenehm. Diese eher geschmacklich orientierten Bewertungen der Variablen (CDP / Vollverstärker / Vorverstärker / Endverstärker / Kabel) spielen sich im Rahmen persönlicher Neigungen und Hörgewohnheiten ab; hier mag jeder sowohl nach seinem Gusto als auch nach seinem Geldbeutel entscheiden, welches Gerät für ihn letztlich das richtige ist. Die Konstanten der Anlage (Raumakustik, Stromversorgung, Rack, Spikes, Lautsprechersystem) bilden das Fundament, auf dem sich sogar einige preiswertere Komponenten auf einem klanglichen Niveau präsentieren, welches ihnen gemeinhin nicht zugeschrieben wird. Zugleich werden hierdurch die Schwächen entlarvt, die selbst teuren Geräten mit zum Teil klangvollen Namen zu eigen sind. Unten sehen Sie eine kleine Auswahl sowohl konzeptionell und preislich, als auch vom Alter her sehr unterschiedlicher Geräte und Kombinationen, die wir bei dem oben zu sehenden Testaufbau verwendet haben:

CD - Player                               Vollverstärker                      Vorverstärker                           Endverstärker

Audio Sculpture Lecteur          Final Arts PPS                              -                                                   -

Audio Sculpture Lecteur           Restek Challenger                       -                                                      -

Cayin CDT - 17A                       Cayin A - 300B

Cayin CDT - 17A                                  -                             Audible Illusion Modulus               Omtec CA 60

Cayin CDT - 17A                                                                 Bryston BP 20                          Omtec CA 60

Cayin CDT - 17A                                                                 Bryston BP 20                          Brinkmann Mono

...und andere Kombinationen, jeweils zusammen gestellt mit diesen neun Geräte...

Wenig erstaunlich war für uns im Ergebnis, dass die jeweiligen Gesamtketten in unserem Hörraum auf hohem Niveau spielten. Aber mit nur zwei der denkbaren Kombinationen war es uns möglich, die imaginäre Grenze (siehe Philosophie) tatsächlich zu überschreiten. Bei allen anderen Versuchen, die wir ebenfalls durchgeführt haben, spielte die Anlage so stimmig und schlüssig, dass die allermeisten HiFi - Freunde damit sicherlich vorerst zufrieden gewesen wären. Mehr aber auch nicht...!

Dieses Beispiel soll verdeutlichen, warum wir zu der Überzeugung gelangt sind, dass die willkürliche Zusammenstellung hochwertiger HiFi - Geräte in der Regel zum Scheitern verurteilt ist, wenn es um höchste Ansprüche geht. Hinzu kommt, dass ein typischer HiFi - Freund zu Versuchszwecken kaum auf einen derart großen Fundus an Geräten zurückgreifen kann, über den gut sortierte Händler nun einmal verfügen. Selbstredend, dass bei einer Kette, die nach vielen Versuchen und mit etwas Glück im Hörraum eines Musikliebhabers endlich oberhalb besagter Grenze aufspielt, nichts mehr verändert oder ausgetauscht werden sollte, um das Ergebnis nicht wieder zu gefährden.

 

Anlage-W3
Anlage-W11

Oben der (leider unscharfe) Schnappschuss eines HiFi - Freundes. In der Kette befinden sich zu diesem Zeitpunkt die Endverstärker Omtec CA - 60 in Verbindung mit den NF - Kabeln Sonoran Plateau.

[QAS.Audio] [Zielsetzung] [Philosophie] [Grenzbereiche] [Testanlage] [Holograph] [Tiefton-Horn] [Tiefton-Treiber] [Tiefton-Verstärker] [MHT-Horn] [MHT-Treiber] [MHT-Verstärker] [Ausstattung] [Varianten] [Produkte / Preise] [FAQ] [Impressum] [AGB]